Jahresbericht Swiss Surgical Teams 2006

Dr. med. Beat Kehrer, Teamleader Swiss Surgical Teams

Vom 19. Mai bis 10. Juni 2006 reiste das Swiss Surgical Teams mit 23 Mitgliedern in die Mongolei und war damit fast doppelt so gross wie bei den bisherigen Einsätzen. Der Grund dafür war unter anderem eine intensivierte Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium der Mongolei, mit der Health Sciences University of Mongolia und mit der WHO: Dank der Finanzierung durch die Weltgesundheitsorganisation konnten 25 Chirurgen und Anästhesisten aus entfernten Landspitälern für drei Wochen nach Ulaanbaatar kommen, mit dem SST zusammenarbeiten und Vorlesungen besuchen.

Mutter mit ihren zwei neugeborenen Zwillingen

Erstmals waren auch Schweizer Ärzte für zwei Wochen in Arvayheer (regionales Zentrum ca. 500 km südwestlich der Hauptstadt) stationiert. Zudem wurde für die Ärzte der weiteren Umgebung ein Kurs in «emergency surgical procedures» erteilt. Auch diese Aktivitäten wurden durch die WHO finanziert. 2006 wurde dem Swiss Surgical Teams von der Schweizer Armee das bisher grösste Materialkontingent zugesprochen. Der Grossteil dieses Materials ging an die peripheren Spitäler.