Swiss Surgical Teams, Hilfsgüter 2007

Beat Kehrer, Dr. med.,

Wie schon 2006 kam wieder Heinz Gschwind mit dem Team mit. Er hat emsig in seiner improvisierten Werkstatt all die Apparate-Patienten, die ihm aus allen Spitälern gebracht wurden, behandelt und wo möglich wieder gebrauchstüchtig gemacht.

Sein Einsatz ist unschätzbar, weil ein Hauptproblem der zunehmenden Technifizierung der Medizin der Service für die Geräte ist. Damit ist es in der Mongolei schlecht bestellt. Von vielen edlen Spendern erhalten die Spitäler Material und Geräte, aber niemand garantiert einen Service. Leider ist die Arbeit von Gschwind ein Tropfen auf den heissen Stein. Er konnte aber trotzdem viele glücklich machen.

Container-Inhalt in Ulaanbaatar. SST-Mitglieder suchen ihr Material


Ein Container rmit Material, zusammengetragen aus allen Ecken der Schweiz durch die Firma Wenger in Interlaken, verliess Ende Februar die Schweiz und wurde in UB vom Team von Prof. Serghelen in Empfang genommen und weggeschlossen, bis das Team eintraf und die Verteilung vornehmen konnte. Einerseits konnte jedes Team-Mitglied das von ihm vor Ort benötigte Material mitgeben, andererseits wurde gekauftes und gespendetes medizinisches Material durch den Leiter nach Bedarf in die Kliniken von UB und der Peripherie verteilt. Alles wurde genau protokolliert und der Empfänger muss bei einer Stichprobe im nächsten Jahr dafür grade stehen. Wenn man hier nicht streng ist, verschwindet dies und das heimlich und landet auf dem schwarzen Markt. Wir haben da unsere Erfahrungen gemacht.

 

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