Herzlichen Dank!

Dr. med. Beat Kehrer, Teamleader SST / Präsident Jürg Ammann Stiftung

Auch 2007 haben uns wieder viele Menschen in der Schweiz und im Ausland unterstützt mit kleinen und sehr grossen Spenden. Schön ist, dass wir eine ganze Reihe von treuen Wiederholungsspendern, die man schon fast als Gönner bezeichnen könnte, dankbar verzeichnen dürfen. Wir haben Kirchen-Kollekten, Basar-Erlöse, Jubiläumsspenden, Trauergaben und Weihnachtsgeschenke erhalten dürfen. Auch Firmen haben statt Gratifikationen auszurichten, uns den Betrag gespendet. Auch die Mitglieder des SST haben mit Vorträgen und Spesenverzicht sehr viel zur Finanzierung unserer Arbeit beigetragen.

Das meiste Material, das wir in die Mongolei liefern konnten, wurde von Spitälern, dem VBS und aus Arztpraxen geschenkt, so dass wir nur die Instandstellungs- und Transportkosten zu bezahlen hatten. Die wohl grösste Spende durften wir von einem dankbaren Patienten eines Mitgliedes des Teams empfangen. All diese Hilfe ist äusserst willkommen und macht froh. Die Reise in die Mongolei, die immer höher steigenden Preise und vor allem die grösser gewordene Zahl der Team-Mitglieder und die ausgedehnteren Aufgaben, die uns dort warten, benötigen grössere Einnahmen. Bis heute reichen aber die Spenden knapp aus, um die Ausgabern zu decken. Die Einnahmen von ca. 100`000.- Fr pro Jahr lassen aber vorläufig keine weitere Steigerung zu. Es ist aber wohl gut, wenn die Bäume nicht in den Himmel wachsen und wir sind dankbar für das grosse Vertrauen, das uns von unseren Spendern und Partnern, von Sponsoren und Freunden entgegen gebracht wird. Es gibt uns den Mut und ist uns eine Verpflichtung, weiter zu machen.

Besonders dankbar sind wir der Familie Jürg Ammann, die neben dem Engagement im Stiftungsrat, sich auch immer wieder finanziell massiv beteiligt. Sie haben im Oktober 2007 ein Benefizkonzert organisiert, die Unkosten übernommen und uns damit grosse Spenden-Einnahmen beschert.

Auch unsere Gründungsgesellschaften, die Foederatio Medicorum Chirurgicorum Helvetica (FMCH), die Schweizerische Gesellschaft für Chirurgie (SGC) und die Schweizer Section des Collège International des Chirurgiens zählen zu unseren regelmässigen Geldgebern. Das International College of Surgeons in Chicago hat wieder einen Beitrag an die Reise des Teams geleistet. Wir betrachten uns als Stosstrupp dieser Fachgesellschaften und versuchen in der Schweiz und in der Mongolei für die chirurgische und anaesthesiologische Sache Ehre einzulegen.

Schön ist die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO), Sie hat uns wieder zwei Kurse ermöglicht, die jetzt nicht mehr unter AO International, sondern unter AO Asia-Pacific geführt werden. Wir sind froh und dankbar, dass sie das Kurs-Material und den Synthestechniker zur Verfügung stellt und Reise und Unterkunft für unsere drei Fachärzte des SST bezahlt.

Zu danken haben wir auch Herrn und Frau Wenger in Interlaken, die uns mit ihrer Transportfirma das Sammeln von Material in der ganzen Schweiz und das Bereitstellen für den Containertransport immer wieder mit grossem Einsatz und Gewissenhaftigkeit ermöglichen. Auch Frau Ramona Gepert von der Firma Innotex in Bern hat uns wieder sehr gute Operationswäsche zu kommen lassen.

Immer wieder dürfen wir dank der Bestandesreduktion der Armee Sanitätsmaterial in absolut neuwertigem Zustand vom VBS entgegen nehmen und vor allem an die kleinen regionalen Spitäler in der Mongolei abgeben, die dafür unendlich dankbar sind, denn sie haben fast nichts.

Ein ganz grosser Dank geht an die Fachequipen der Intensivpflegestation des Hôpital Universitaire de Genève (HUG), die jährlich zwei Mal für je einen Monat in die Mongolei reisen und dort das Personal der IPS, in der Klinik Nr.1 mit modernem Fachwissen aufdatieren und schulen. Diese IPS wurde vor Jahren auf Initiative von Prof. Pierre Tschantz, Mitglied des SST, durch das SST und die DEZA eingerichtet und hat einen "Quantensprung" in der postoperativen Betreuung von chirurischen Patienten ausgelöst.

Die von der Eidgenössischen Stipendienkommission für ausländische Studierende (EDI) finanzierten, von uns in der Mongolei aus vielen Bewerbern ausgewählten, Stipendiaten haben wieder viel von der Ausbildung in Schweizer-Spitälern profitieren können und werden immer mehr zu Garanten unserer Bemühungen in der Mongolei.

Der Schweizer Konsul in Ulaanbaatar Markus Dubach ist für uns mit seinen fundierten Kenntnissen der Situation vor Ort ein wichtiger Partner und Berater. Wir danken ihm für seine Unterstützung. Wir hoffen, dass auch sein Nachfolger uns in ähnlicher Art beistehen wird.

 

button uebersicht v1